Test Zwangsstörungen

Diagnostischer Fragebogen zur Zwangsstörung

Diagnostischer Fragebogen zur Zwangsstörung

Dieser Fragebogen dient dazu, mögliche Anzeichen einer Zwangsstörung (OCD), zwanghafter Persönlichkeitsstörung, Gewissenhaftigkeit oder nicht-pathologischem Perfektionismus zu identifizieren. Bitte beantworten Sie die Fragen ehrlich. Die Ergebnisse sind keine Diagnose, sondern ein Hinweis. Konsultieren Sie bei Verdacht auf eine Zwangsstörung einen Facharzt oder Psychologen.

1. Zwangsgedanken

Zwangsgedanken sind wiederkehrende, unerwünschte Gedanken, Bilder oder Impulse, die Angst oder Unbehagen auslösen. Im Folgenden fragen wir nach verschiedenen Arten von Zwangsgedanken.

Beispiel: Sie haben ständig Angst, sich mit Krankheiten zu infizieren, wenn Sie Türklinken berühren.

Beispiel: Sie haben Gedanken, dass Sie jemanden verletzen könnten, obwohl Sie das nicht wollen.

Beispiel: Sie haben unerwünschte sexuelle Gedanken, die Sie als falsch empfinden.

Beispiel: Sie denken, dass etwas Schlimmes passiert, wenn Gegenstände nicht symmetrisch angeordnet sind.

Beispiel: Sie versuchen, an etwas Positives zu denken, um einen beunruhigenden Gedanken zu verdrängen.

Beispiel: Sie fühlen sich ängstlich, weil Sie nicht aufhören können, an etwas Beunruhigendes zu denken.

2. Zwangshandlungen

Zwangshandlungen sind wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, die Sie ausführen, um Angst zu lindern oder etwas Schlimmes zu verhindern. Im Folgenden fragen wir nach verschiedenen Arten von Zwangshandlungen.

Beispiel: Sie waschen sich die Hände wiederholt, um Angst vor Keimen zu lindern.

Beispiel: Sie überprüfen mehrmals, ob die Tür abgeschlossen oder der Herd ausgeschaltet ist.

Beispiel: Sie ordnen Gegenstände immer wieder an, damit sie symmetrisch oder in einer bestimmten Reihenfolge sind.

Beispiel: Sie zählen in Ihrem Kopf bis zu einer bestimmten Zahl, um Ihre Angst zu lindern.

Beispiel: Sie wissen, dass das wiederholte Händewaschen unnötig ist, können aber nicht aufhören.

Beispiel: Sie verbringen viel Zeit mit Ritualen, sodass Sie zu spät zur Arbeit kommen.

3. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung ist durch ein starkes Bedürfnis nach Ordnung, Perfektion und Kontrolle gekennzeichnet, ohne dass zwanghafte Gedanken oder Handlungen im Vordergrund stehen.

Beispiel: Sie verbringen viel Zeit damit, einen Bericht zu perfektionieren, und verpassen dadurch Fristen.

Beispiel: Sie übernehmen alle Aufgaben selbst, weil Sie anderen nicht vertrauen.

Beispiel: Sie bestehen darauf, dass alles an seinem Platz ist, und werden wütend, wenn andere Ihre Ordnung stören.

4. Gewissenhaftigkeit und nicht-pathologischer Perfektionismus

Gewissenhaftigkeit und nicht-pathologischer Perfektionismus sind Persönlichkeitsmerkmale, die nicht mit Leid oder Beeinträchtigung verbunden sind.

Beispiel: Sie nehmen sich Zeit für Details, sind aber dennoch pünktlich und zufrieden mit Ihrer Arbeit.

Beispiel: Sie planen Ihren Tag, fühlen sich aber nicht gestresst, wenn Pläne sich ändern.

Beispiel: Sie genießen es, organisiert zu sein, ohne dass es Ihr Leben negativ beeinflusst.

5. Zusätzliche Informationen